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Schweiz - Region Sion und Sierre
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Schweiz - Region Sion und Sierre
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Schweiz - Region Sion und Sierre
Region Sion und Sierre
Der östliche Teil des Unterwallis umfasst die Bezirke Siders, Hérens, Conthey und Sitten. Unten im Tal der Rhone liegen die Städte Sion und Sierre, auf der rechten Talseite die Ferienregionen Crans-Montana und Anzére. Auf der linken Talseite liegt das Val d'Anniviers mit Grimentz und Zinal und die Ferienregionen von Evolène und Haute-Nendaz. Im Val d’Hérémence liegt der grosse Stausee Grande Dixence mit der höchsten Staumauer der Schweiz.

Karten-Daten - Quelle: Bundesamt für Landestopografie - Nutzungsbedingungen


Gemeinden - Region Sion und Sierre

Gemeinde Anniviers, Kanton Wallis

Die Gemeinde Anniviers im Bezirk Siders auf der linken Rhonetalseite entstand 2009 aus dem Zusammenschluss der sechs Gemeinden des Val d'Anniviers - Ayer, Chandolin, Grimentz, Saint-Jean, Saint-Luc und Vissoie. Zur Gemeinde gehören Dörfer und Weiler, wie Mayoux, Mottec, Niouc und Zinal. Das mittelalterliche Dorf Vissoie ist das Zentrum des touristisch geprägten Tals. In Vissoie teilt sich das Tal in zwei Teile. Westlich erstreckt sich das Val de Moiry bis zum Stausee Lac de Moiry und zum Moiry-Gletscher. Östlich läuft das Val de Zinal bis zum Zinalgletscher, Dent Blanche und Zinalrothorn.
Gemeinde Arbaz, Kanton Wallis

Arbaz ist eine Gemeinde im Bezirk Sion im Kanton Wallis. Sie liegt auf der rechten Seite des Rhonetals oberhalb von Grimisuat auf 1'146 m ü. M. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis hoch auf den Col des Audannes auf 2'886 m ü. M. im Wildhorn-Massiv. In dieser Region entspringt das Flüsschen Sionne. Arbaz besteht aus dem Dorf Arbaz und den Ortschaften Le Lazier und Mayens-d’Arbaz. Die Gemeinde lebte bis ins 20. Jahrhundert von der Viehwirtschaft, dem Getreidebau und dem Weinbau. Heute arbeiten die meisten Erwerbstätigen als Pendler ausserhalb der Gemeinde.
Gemeinde Ardon, Kanton Wallis

Die Gemeinde Ardon liegt auf der rechten Seite des Rhonetals im Bezirk Conthey. Sie erstreckt sich vom Ufer der Rhone über ausgedehnte Rebhänge entlang der Lizerne an der östlichen Gemeindegrenze und der La Tine bis auf die Gipfel Haut de Cry auf 2'968 m ü. M. , Mont à Perron und Mont à Cavouère. Bedeutende Funde stammen von einem römischen Gutshof. Der Name Ardon ist keltischen Ursprungs. Ardon war im 19. Jahrhundert ein wichtiger Industriestandort und heute ein traditionelles Weinbaudorf mit dem bekannten Fendant. Seit 1960 wird am Ausgang der Lizerne-Schlucht ein Wasserkraftwerk betrieben.
Gemeinde Ayent, Kanton Wallis

Ayent ist eine Gemeinde im Bezirk Hérens. Sie liegt oberhalb der Gemeinden Sion und Saint-Léonard auf einer Terrasse auf der rechten Seite des Rhonetals. Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Norden bis zum Wildhorn, dem Wildhorngletscher, dem einst bedeutenden Rawilpass und dem Stausee Lac de Tseuzier. Zur Gemeinde gehören die Siedlungen Botyre, Luc, Saxonne, La Place, Blignou, Fortunau, Saint-Romain, Signèse, Villa, Argnou und La Maya, sowie Anzère. Das Feriendorf Anzère wurde 1969 mitten in den Alpweiden auf 1'500 m ü. M. erbaut und liess Ayent zu einer Tourismus-Gemeinde werden.
Gemeinde Chalais, Kanton Wallis

Die Gemeinde Chalais liegt im Bezirk Siders auf der linken Seite des Rhonetals. Sie umfasst die Dörfer Chalais und Réchy am Rand des Rhonetals, sowie Briey in Hanglage und Vercorin auf einer Terrasse auf 1'300 m ü. M. Während Jahrhunderten lebte Chalais von der Alpwirtschaft. Mit dem Aufschwung der Industrie in Chippis wandelte sich Chalais ab dem 20. Jahrhundert zu einer Wohngemeinde. Seit 1938 ist Vercorin mit einer Strasse und seit 1951 mit einer Luftseilbahn verbunden. Mit dem Wandel zu einem Wander- und Wintersportgebiet am Crêt du Midi gewann der Tourismus in Vercorin stark an Bedeutung.
Gemeinde Chamoson, Kanton Wallis

Chamoson ist eine Gemeinde im Bezirk Conthey auf der rechten Seite des Rhonetals. Zur Gemeinde gehören Chamoson, Saint-Pierre-de-Clages, Grugnay und Mayens-de-Chamoson. Das Gemeindegebiet liegt an der Mündung der Losentse in die Rhone und erstreckt sich über ausgedehnte Weingebiete in Südhanglage vom Rhoneufer über Mayon-de-Chamason hoch zum Quellgebiet der Losentse am Lac La Forcle und zum Gipfel Haut de Cry auf 2'968 m ü. M. Chamoson gehört zu den grössten Weinbaugemeinden der Schweiz. Saint-Pierre-de-Clages ist bekannt als Bücherdorf der Schweiz mit zahlreichen Antiquariaten und Buchläden.
Gemeinde Chippis, Kanton Wallis

Die Gemeinde Chippis liegt im Bezirk Siders auf der linken Seite des Rhonetals. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Rhone entlang der Navisence in einem schmalen Streifen in die Höhe. Auf einem Felsvorsprung steht die Ruine der Burg Beauregard aus dem 11. oder 12. Jahrhundert, von der zur Zeit mehr Legenden als Fakten bekannt sind. Im 19. Jahrhundert setzte in Chippis die Industrialisierung mit Bergbau und Wasserkraft-Nutzung ein. Der Bau einer Aluminiumfabrik im Jahr 1905 führte zu einem starken Wandel der Gemeinde, die in der Folge zu einem bedeutenden Arbeitgeber der Region wurde.
Gemeinde Conthey, Kanton Wallis

Conthey ist eine Gemeinde am rechten Ufer der Rhone. Zahlreiche Funde zeugen, dass die Gemeinde seit der Bronzezeit stark besiedelt war. Im 14. und 15. Jahrhundert war Conthey ein befestigter Marktort. Lange Zeit lebte Conthey von der Landwirtschaft im Tal und in seinen Maiensässen. Nach 1950 liessen sich Gewerbebetriebe nieder. Conthey ist heute eine Wohngemeinde und eines der grössten Weinbaugebiete der Schweiz mit Rebflächen im Tal und in Südhanglage. Im Norden am Fuss des Diableret-Massivs liegt das Berggebiet Derborence. Dazwischen die Dörfer Aven, Erde, Sensine, Premploz und Daillon.
Gemeinde Crans-Montana, Kanton Wallis

Die Gemeinde Crans-Montana im Bezirks Siders entstand 2017 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Chermignon, Mollens, Montana und Randogne. Die Ferienregion Crans-Montana entstand Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Zusammenwachsen der beiden Feriensiedlungen Crans-sur-Sierre und Montana. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der rechten Rhonetalseite über den Dorfkern auf 1'495 m ü. M. und das Skigebiet mit Bella Lui und Cry d'Er bis hoch zum Rand des Plaine-Morte-Gletschers und zum Wildstrubelmassiv auf 3'175 m ü. M. Crans-Montana ist im Sommer ein Wandergebiet und Zentrum des Golfsports.
Gemeinde Evolène, Kanton Wallis

Im oberen Teil des Val d’Hérens im Bezirk Hérens liegt die Gemeinde Evolène. Das Gemeindegebiet erstreckt sich entlang der Borgne bis zu den Gipfeln im Süden, wie dem Dent Blanche auf 4’347 m ü. M. Zur Gemeinde gehören die Dörfer Evolène, La Sage/Villa, La Forclaz, Les Haudères und die Seitentäler Arolla und Ferpècle. Auf dem Gemeindegebiet wurden Höhlen aus der Jungsteinzeit, der Bronze- und Latènezeit entdeckt. Die Gemeinde lebte früher von Landwirtschaft und Bergau. Der touristische Aufschwung kam ab 1860 mit dem ersten Hotel und Mitte des 20. Jahrhunderts mit dem Bau von Skiliftanlagen.
Gemeinde Grimisuat, Kanton Wallis

Die Gemeinde Grimisuat im Bezirk Sion liegt auf der rechten Rhonetalseite oberhalb von Sion. Sie besteht aus den Ortschaften Grimisuat und Champlan, den Weilern Comera und Les Combes und liegt an der Sionne. Die Geschichte von Grimisuat geht auf das Schloss Château de Grimisuat zurück, das um 1200 erbaut wurde, ab dem 16. Jahrhundert als Pfarrhaus diente und heute das älteste Gebäude der Gemeinde ist. In der Gemeinde dominierte bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Landwirtschaft und der Weinbau. Heute wird in der Wohngemeinde noch immer ein Drittel der Gemeindefläche im Rebbau genutzt.
Gemeinde Grône, Kanton Wallis

Die Gemeinde Grône liegt im Bezirk Siders auf der linken Seite des Rhonetals. Sie erstreckt sich vom Ufer der Rhone über das Dorf Grône am Talrand und die Weiler Daillet, Erdesson, Itravers, La Coutoulaz, Le Coujon, Loye und Pramagnon in Hanglage. Entlang der Ostengrenze verläuft das ursprüngliche Val de Réchy. Der höchste Punkt liegt auf 2'693 m ü. M. auf dem Gipfel Sex de la Brinta. Die Gemeinde lebt heute noch von der Landwirtschaft, die bis zur Trockenlegung der Rhoneebene vor allem in den Weilern am Hang betrieben wurde. Auf dem Gemeindegebiet liegt das Naturschutzgebiet Pouta-Fontana.
Gemeinde Hérémence, Kanton Wallis

Die Gemeinde Hérémence liegt im Bezirk Hérens auf der südlichen Seite des Rhonetals. Im Nordosten auf der Grenze der Gemeinde mündet die Dixence in die Borgne und damit das Val d’Hérémence in das Val d’Héréns. Zur Gemeinde gehören die Weiler Ayer, Euseigne, Mâche, Pralong, Riod und Cerise. Im Süden der Gemeinde liegt die riesige Staumauer Grande-Dixence, die den Stausee Lac des Dix aufstaut. Die Staumauer wurde von 1950-64 an Stelle einer älteren Mauer errichtet. Das Grossprojekt verschaffte der Gemeinde beträchtliche Einnahmen und ist seither eine bekannte touristische Attraktion im Wallis.
Gemeinde Icogne, Kanton Wallis

Die Gemeinde Icogne liegt im Bezirk Siders. Sie ist ein Teil der Ferienregion Crans-Montana. Das Dorf Icogne liegt auf 1'026 m ü. M. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf der rechten Seite des Rhonetals in einem schmalen Streifen vom Talhang nach Norden bis zum Plaine-Morte-Gletscher und Wildstrubelmassiv auf 2'950 m ü. M. Entlang der westlichen Grenze verläuft die Liène bis zum im Jahr 1957 fertiggestellten Stausee Lac de Tseuzier. Die Gemeinde lebte bis ins 20. Jahrhundert von der Landwirtschaft und hat sich mit dem Aufkommen des Tourismus in Crans-Montana zu einer Wohngemeinde entwickelt.
Gemeinde Lens, Kanton Wallis

Lens ist eine Gemeinde im Bezirk Siders auf der rechten Seite des Rhonetals. Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Lens, Chelin, Flanthey, Vaas, Saint-Clément und Valençon sowie dem westlichen Teil von Crans-sur-Sierre. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von der Ebene des Rhonetals bis zum Gipfel Bella Lui auf 2'548 m ü. M. Die Gemeinde, die ursprünglich auf Landwirtschaft und Rebbau ausgerichtete war, profitierte ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts vom touristischen Aufschwung des Kurorts Crans-Montana mit dem Lens geografisch und wirtschaftlich eng verbunden ist.
Gemeinde Mont-Noble, Kanton Wallis

Die Gemeinde Mont-Noble im Bezirk Hérens ist 2011 aus dem Zusammenschluss der früheren Gemeinden Mase, Nax und Vernamiège entstanden. Die Gemeinde liegt über der linken Seite des Rhonetals. Sie erstreckt sich am rechten Ufer der Borgne im Val d'Hérens im Westen ostwärts über die Bergkette des Mont Nobles in den oberen Teil des ursprünglichen Val de Réchy, das als Moorlandschaften von nationaler Bedeutung eingetragen ist. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich und touristisch geprägt mit den Wandergebieten im und um das Val de Réchy und einem Skigebiet am Hang des Mont Nobles.
Gemeinde Nendaz, Kanton Wallis

Zur Gemeinde Nendaz im Bezirk Conthey gehören zahlreiche Ortschaften und Weiler - Basse-Nendaz, Haute-Nendaz, Aproz, Baar, Beuson, Bieudron, Brignon, Clèbes, Cor, Fey, Les Bioleys, Les Condémines, Nendaz Station, Saclentse, Siviez, Sornard und Verrey. Die Gemeinde auf der linken Seite des Rhonetals erstreckt sich vom Rhoneufer über den Stausee Lac de Cleuson im Tal der Printze bis hoch zum Gipfel Rosablanche auf 3'336 m ü. M. Mit dem touristschen Aufschwung ab den 1940er Jahren veränderte sich die Gemeinde grundlegend. Das Feriengebiet Nendaz gehört zur Wintersportregion 4 Vallées.
Gemeinde Noble-Contrée, Kanton Wallis

Noble-Contrée ist eine Gemeinde auf der rechten Rhonetalseite im Bezirk Siders. Sie ist im Jahr 2021 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Miège, Venthône und Veyras entstanden. Die Gemeinde liegt auf einem Felsvorsprung oberhalb von Sierre in den Weinbergen des Rhonetals. So wird heute auch rund die Hälfte der Gemeindefläche von Weinbauflächen eingenommen. Die Gemeinde wird von der Mondereche und der Sinièse durchflossen und grenzt im Osten an die Raspille. In der Burg Château de Muzot aus dem 13. Jahrhundert verbrachte der Dichter Rainer Maria Rilke die letzten Jahre seines Lebens.
Gemeinde Saint-Léonard, Kanton Wallis

Die Gemeinde Saint-Léonard liegt im Bezirk Siders auf der rechten Seite des Rhonetals. Entlang der westlichen Gemeindegrenze fliesst die Lienne. Auf Gemeindegebiet wurden bedeutende archäologische Funde gemacht, so zwei verschiedene Siedlungen aus dem Neolithikum und die Felszeichnungen von Crête des Barmes. Die bekannte und vielbesuchte Attraktion allerdings ist der durch Erosion entstandene grösste unterirdische See von Europa, Lac Souterrain de Saint-Léonard. Die einst landwirtschaftlich geprägte Gemeinde ist heute als Wohngemeinde auf Arbeitsplätze umgliegender Gemeinden ausgerichtet.
Gemeinde Saint-Martin (VS), Kanton Wallis

Saint-Martin ist eine Gemeinde im Bezirk Hérens südlich des Rhonetals. Die Gemeinde liegt im Val d’Hérens, das vom Fluss Borgne durchflossen wird. Die Dörfer Saint-Martin, Eison, Liez, Suen, Trogne liegen auf der rechten Talseite in Hanglage rund 400 m über dem Tal. Im Tal der Borgne selber liegen La Luette und Praz-Jean. In der Gemeinde dominierten über Jahrhunderte die Viehzucht und der Ackerbau mit dem Zweck der Selbstversorgung. Der wirtschaftliche Wandel der Gemeinde vollzog sich ab Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Ausbeutung einer Bleimine und dem Beginn der Nutzung der Wasserkraft.
Gemeinde Savièse, Kanton Wallis

Savièse besteht aus den Dörfern Saint-Germain, Chandolin, Granois, Drône, Roumaz und Ormone und mehreren Weilern. Die Gemeinde liegt im Bezirk Sion erhöht auf der rechten Seite des Rhonetals. Sie erstreckt sich über die Morge und ihren Nebenfluss Nétage nach Norden zum Sanetschpass zwischen Diableret- und Wildhorn-Massiv. Auf dem Tsanfleurongletscher liegt ein Skigebiet, das von Col Du Pillon im Kanton Waadt erreicht wird. Savièse lebte früher von der Viehwirtschaft und seit dem ausgehenden 20. Jahrhunderts vermehrt vom Tourismus und vom Rebbau, mit ausgedehnten Weinbergen in Südhanglage.
Gemeinde Sierre, Kanton Wallis

Sierre, auf deutsch Siders, ist eine Gemeinde, Stadt und Bezirk beidseits der Rhone. Die Altstadt mit ihren sechs Hügeln, sowie die Dörfer Noës und Muraz liegen auf der rechten Seite der Rhone. Linksseitig im Westen liegt das Dorf Granges. Im Osten grenzt die Gemeinde an den Pfynwald. Die Gemeinde ist ein wichtiges regionales Industrie- und Dienstleistungszentrum, ein bedeutendes Bildungszentrum und verfügt über einen verhältnismässig zum Gemeindegebiet grossen Anteil an Weinbauflächen. In Sierre steht das Walliser Weinmuseum. Weinbau und Kultur haben in Sierre einen grossen Stellenwert.
Gemeinde Sion, Kanton Wallis

Sion, auf deutsch Sitten - Gemeinde, Stadt, Bezirk und Hauptort des Kantons Wallis - liegt beidseits der Rhone. Der historische Stadtkern liegt am Fuss der beiden Burg-Felsen Valère und Tourbillon und wird vom Rhone-Nebenfluss Sionne durchflossen. Zur Gemeinde gehören die früheren Gemeinden Bramois, Salins und Les Agettes, die Dörfer Uvrier, La Muraz und Châteauneuf, sowie die Flüsschen Lienne und Morge. Sion besitzt eine der grössten Weinbauflächen der Schweiz, vor allem mit Fendant und Dôle. Im Weiteren ist der Obst- und Gemüseanbau, sowie die Industrie und der Tourismus von Bedeutung.
Gemeinde Vétroz, Kanton Wallis

Vétroz ist eine Gemeinde im Bezirk Conthey. Sie liegt auf der rechten Seite der Rhone. Das Gemeindegebiet verläuft im Westen entlang der Lizerne von der Rhone und den Rebbergen entlang eines langen, schmalen Streifens in der Schlucht der Lizerne bis an die Gebirgskette südlich von Derborence. Zur Gemeinde gehören die Dörfer Vétroz und Magnot. Mit der Trockenlegung der Rhoneebene gewann die Gemeinde neues Kulturland. Vétroz lebt vom Rebbau mit der einheimischen Rebsorte Amigne, von Getreidebau und Viehzucht und hat sich über die Zeit immer mehr zu einer Wohngemeinde entwickelt.
Gemeinde Vex, Kanton Wallis

Die Gemeinde Vex liegt im Bezirk Hérens auf der linken Seite des Rhonetals. Die Gemeinde liegt im Westen des Val d'Hérens und des Seitentals Val d´Hérémence. Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Vex, den Weilern Les Prasses und Ypresses und den Ferienorten Les Collons und Thyon. Mit der Erschliessung der Strasse 1862 nahm die Bedeutung der Landwirtschaft ab und Vex wandelte sich zu einer Wohngemeinde und einer Feriendestination im Sommer. Mit dem Bau der Skistationen Les Collons ab 1950 und Thyon ab 1970 wurde es auch zur Winterdestination. Das Skigebiet gehört zur Wintersportregion 4 Vallées.
Gemeinde Veysonnaz, Kanton Wallis

Die Gemeinde Veysonnaz befindet sich im Bezirk Sion auf der linken Seite des Rhonetals. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Hang im Tal der Printze im Südwesten bis zum Hang im Rhonetal im Nordosten, wo der Weiler Beaupérier liegt, und erreicht im Südosten eine Höhe von 1496 m ü. M. Das Siedlungsgebiet des Dorfs Veysonnaz nimmt einen grossen Teil des Gemeindegebiets, der flächenmässig kleinsten Gemeinde des Kantons Wallis ein. Mit dem Bau eines Skilifts hat sich Veysonnaz 1961 mit dem Skigebiet von Les Collons und Thyon verbunden und ist heute ein Teil der Wintersportregion 4 Vallées.


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