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Schweiz - Glarnerland und Sarganserland
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Schweiz - Glarnerland und Sarganserland
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Schweiz - Glarnerland und Sarganserland
Glarnerland und Sarganserland
Die Region im Süden der Ostschweiz ist unterteilt in das Sarganserland im Kanton St. Gallen im Osten und das Glarnerland im Westen. Die Grenze im Norden bildet die Linthebene und der Walensee und im Osten der Rhein. Bekannte Orte sind Glarus, Bad Ragaz, Flums, Sargans und Walenstadt.

Karten-Daten - Quelle: Bundesamt für Landestopografie - Nutzungsbedingungen


Gemeinden - Glarnerland und Sarganserland

Gemeinde Amden, Kanton St. Gallen

Auf der Sonnenterrasse über dem Nordufer des Walensees liegt Amden. Die Gemeinde im Wahlkreis See-Gaster im Kanton St. Gallen umfasst das Dorf Amden, Arvenbüel und die Weiler Fli und Betlis. Die alpwirtschaftlich und touristisch geprägte Gemeinde erstreckt sich vom Walensee bis auf den westlichsten Ausläufer der Churfistenkette in den Appenzeller Alpen. Unterhalb des Dorfes liegt der Seerenbachfall, der höchste Wasserfall der Schweiz. Der Reichtum von Anden besteht in seinen grossflächigen Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten. Amden wurde im Jahr 1178 erstmals urkundlich erwähnt.
Gemeinde Bad Ragaz, Kanton St. Gallen

Bad Ragaz ist ein Kur- und Badeort am Ausgang des Taminatobels in die Rheinebene. Die Gemeinde befindet sich im Wahlkreis Sarganserland. Sie erstreckt sich vom linken Rheinufer im Osten bis in die Glarner Alpen im Westen mit einem Teil der Bergkette der Wildseehörner im Pizolgebiet. Bad Ragaz wurde mit der Entdeckung der Thermalquelle in der nahen Taminaschlucht im 19. Jahrhundert zu einem weltbekannten Kurort und zum touristischen Zentrum des Sarganserlands. In Bad Ragaz wurde von Johanna Spyri um 1880 die Heidi-Geschichte geschrieben. Am Stadtrand liegt die Ruine der Burg Freudenberg.
Gemeinde Flums, Kanton St. Gallen

Flums ist eine Gemeinde im Wahlkreis Sarganserland. Die Gemeinde besteht aus den drei Ortsgemeinden Flums-Dorf, Grossberg und Kleinberg. Sie umfasst das Schilstal im Südwesten bis zur Grenze zu Glarus, die Hänge der Flumserberge, einen Teil des Seeztals und den Westhang der Alvierkette. Touristisch bedeutend ist das Ski- und Wandergebiet Flumserberg, das teils auf dem Boden der Nachbargemeinde Quarten liegt. Neben dem Tourismus sind auch die Landwirtschaft mit Viehzucht, Milchproduktion und Alpwirtschaft, sowie die Industrie und das Gewerbe wichtige Wirtschaftszweige der Gemeinde Flums.
Gemeinde Glarus, Kanton Glarus

Glarus ist eine Stadt, eine Gemeinde und Hauptort des gleichnamigen Kantons. Die Gemeinde entstand 2011 aus dem Zusammenschlus der früheren Gemeinden Glarus, Ennenda, Netstal und Riedern. Die Gemeinde liegt im Glarner Mittelland auf beiden Seiten der Linth am Fuss des rund 2'300 Meer hohen Vorderglärnisch. In der Wirtschaft dominiert heute der Dienstleistungssektor mit dem Kantonsspital als grösstem Arbeitsgeber. Die einst wichtige Textilindustrie ist fast völlig verschwunden. Der Tourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung. Das Klöntal und der Klöntalersee ist ein beliebtes Erholungsgebiet.
Gemeinde Glarus Nord, Kanton Glarus

Glarus Nord ist eine Gemeinde im Kanton Glarus. Mit über 18'000 Einwohnern ist sie die grösste Gemeinde des Kantons. Sie entstand 2011 aus dem Zusammenschluss der Gemeinden Bilten, Filzbach, Mollis, Mühlehorn, Näfels, Niederurnen, Oberurnen und Obstalden. Die Gemeinde, das Tor zum Glarnerland, umfasst einen Teil der Linthebene, das untere Linthtal und den Kerenzerberg bis zum südlichen Ufer des Walensees. In der Gemeinde haben sich rund 1'300 Unternehmen niedergelassen und auch der Tourismus wird zunehmend wichtig dank einer grossen kulturellen Vielfalt und zahlreichen historischen Stätten.
Gemeinde Glarus Süd, Kanton Glarus

Glarus Süd ist eine Gemeinde im Kanton Glarus. Sie entstand 2011 aus den früheren Gemeinden Betschwanden, Braunwald, Elm, Engi, Haslen, Linthal, Luchsingen, Matt, Mitlödi, Rüti, Schwanden, Schwändi und Sool. Glarus Süd umfasst das hintere Linthtal und das Sernftal. Die Gemeinde ist über die Klausenpassstrasse mit Altdorf verbunden. Im Lintthal wird die Wasserkraft der Linth in drei Kraftwerken optimal genutzt. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist heute eindeutig der Tourismus in den vielseitigen Ferienregionen der Glarner Alpen. Das bekannte Martinsloch liegt im Süden von Elm.
Gemeinde Mels, Kanton St. Gallen

Das Dorf Mels liegt im Norden der Gemeinde in direkter Nachbarschaft zu Sargans. Die Gemeinde Mels im Wahlkreis Sarganserland ist flächenmässig die grösste Gemeinde des Kantons St. Gallen. Sie erstreckt sich vom Rhein im Osten über das Siedlungsgebiet Mels-Sargans entlang der Selz und der Autobahn A3 nach Nordwesten mit den Siedlungen Heiligkreuz bei Mels, Plons, Ragnatsch, sowie die Weiler Butz, St. Martin, Mädris, Tils und Vermol. Der grosse Teil des Gemeindegebiets erstreckt sich südwärts im Weisstannental, dem Quellgebiet der Seez, mit den Dörfern Schwendi und Weisstannen.
Gemeinde Pfäfers, Kanton St. Gallen

Zur Gemeinde Pfäfers im Wahlkreis Sarganserland gehören die Ortschaften Pfäfers, sowie Valens, Vasön und Vättis im Taminatal. Die Ortschaft Pfäfers am Eingang des Taminatals ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die Taminaschlucht und zum alten Bad Pfäfers. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Rheintal über das Tamintal bis zum Kunkelspass und nach Westen ins Hochtal Calfeisen in den Glarner Alpen. Sehenswürdigkeiten sind die Ruine Wartenstein, die ehemalige Klosterkirche Pfäfers, die Taminaschlucht mit Paracelsus- und Bädermuseum, das Drachenlochmuseum und das Naturschutzgebiet Calfeisental.
Gemeinde Quarten, Kanton St. Gallen

Die Gemeinde Quarten liegt im Wahlkreis Sarganserland im Kanton St. Gallen. Auf der sonnigen rechten Seite des Walensees liegt das Dorf Quinten, das nur zu Fuss oder per Schiff zu erreichen ist. Der grosse Teil des Gemeindegebiets liegt auf der linken Seeseite mit den Dörfern Oberterzen, Unterterzen, Quarten, Mols, Murg und Tannenbodenalp am Flumserberg. Neben einer prächtigen Bergwelt und einem einladenden See verfügt die Gemeinde über wertvolle und einmalige Landschafts- und Heimatschutzobjekte. Quarten gehört zur Ferienregion Heidiland und Teile davon zur Skiregion Flumserberg.
Gemeinde Sargans, Kanton St. Gallen

Die Gemeinde Sargans liegt im Wahlkreis Sarganserland im Süden des Kanton St. Gallen am Fuss des Gonzen. Die Gemeinde liegt am Schnittpunkt des Rheintals im Osten und des Seeztals im Westen an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Sargans gilt über 2'000 Jahre zurück in der Geschichte als das «Doppeltor zu den Alpen». Die Gemeinde ist zusammen mit Mels und Vilters-Wangs ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Sargans wurde im Jahr 765 erstmals urkundlich erwähnt. Das Wahrzeichen der Region ist das Schloss Sargans, das 1282 Erwähnung fand und heute das Museum Sarganserland beheimatet.
Gemeinde Vilters-Wangs, Kanton St. Gallen

Vilters-Wangs - Zwei Dörfer, eine Gemeinde - im Wahlkreis Sarganserland im Kanton St. Gallen. Die Gemeinde liegt am Westhang des Rheintals und erstreckt sich bis zu den Grauen Hörnern in den Glarner Alpen. Ein grosser Teil des Pizolgebiets gehört zum Gemeindegebiet. Neben Wandertouren im Sommer gibt es im Wintertourismus ein grosses Netz an Sesselliften und Gondelbahnen. Auf dem Burghügel Severgall oberhalb von Vilters wurden Funde aus der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Römerzeit gemacht.
Gemeinde Walenstadt, Kanton St. Gallen

Am Ostende des Walensees am Südhang der Churfirsten liegt die Gemeinde Walenstadt. Zur Gemeinde im Wahlkreis Sarganserland im Kanton St. Gallen gehört das historische Städtchen Walenstadt sowie die Dörfer Walenstadtberg, Tscherlach und Berschis. Walenstadt liegt im unteren Seeztal, das ab Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Bau des Seezkanals entwässert wurde. In der Folge setzte in der Region die Industrialisierung ein. Neben dem Weinbau, der Landwirtschaft und dem Gewerbe nahm dann im 21. Jahrhundert der Dienstleistungssektor vor allem der Tourismus mit der Walenseeschiffahrt an Bedeutung zu.
Gemeinde Weesen, Kanton St. Gallen

Die Gemeinde Weesen liegt im Wahlkreis See-Gaster im Kanton St. Gallen. Sie erstreckt sich vom Westufer des Walensees dem Linthkanal entlang nach Westen bis hoch in die Appenzeller Alpen. Dank seiner geschützten Lage bietet Weesen ein mildes, fast mediterranes Klima. Auf mehreren Rebhängen wird Wein produziert. Einen Aufschwung erlebte Weesen ab Mitte des 19. Jahrhunderts mit der Anbindung an Eisenbahn und Strasse und der Ansiedlung der Industrie. Aber erst der Tourismus ab Ende des 19. Jahrhunderts brachte ein grosses Wachstum als Luft- und Badekurort und später im Ausflugtourismus.


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