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Regionen - Gemeinden - Ortschaften
Schweiz - Brugg und Unteres Aaretal
Das Untere Aaretal ist das Gebiet entlang der Aare in den Bezirken Brugg und Zurzach im Osten des Kantons Aargau. In dieser Region verläuft die Grenze des Schweizer Mittellandes hin zum Aargauer Ausläufer der Jura-Kette. Im Osten der Region liegt der Bözberg. Im Westen im Tal fliesst die Aare nach Norden bis hin zu Ihrem Zusammenfluss mit dem Rhein.
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Zwischen Aarau und Brugg, auf der linken Aareseite im Bezirk Brugg, liegt die Gemeinde Auenstein. Sie ist am nördlichen Ufer der Aare und am Südhang der Gislifluh. Zur Gemeinde gehört das Schloss Auenstein, welches auf einem kleinen Felsen am Ufer der Aare steht. Speziell ist auch das Hexenmuseum, welches das Einzige im deutschsprachigen Raum ist.

In der Ebene zwischen Aare und Reuss liegt die Gemeinde Birr. Sie liegt im Bezirk Brugg. Birr ist auch bekannt durch den Reformpädagogen Johann Heinrich Pestalozzi. Er hatte in Birr, im sogenannten Neuhof, bis 1779 seine Wirkungsstätte. Sehenswert ist das Dorfmuseum, welches Wohnkultur und landwirtschaftliche Gerätschaften früherer Jahrhunderte präsentiert.

Rund fünf Kilometer südöstlich des Bezirkshauptorts Brugg, entlang des Birrfeldes, liegt die Gemeinde Birrhard. Durch eine rund hundert Meter breite Schlucht fliesst die Reuss durch das Gemeindegebiet und bildet gleichzeitig die östliche Gemeindegrenze.

Wo Aare, Reuss und Limmat zusammenfliessen liegt die Gemeinde Brugg. Brugg verdankt seinen Namen einer wichtigen Brücke. Die Gemeinde Brugg ist Zentrum des gleichnamigen Bezirks und ein bedeutender Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsstandort.

Östlich des Wülpelsbergs, auf dem sich die Burg Habsburg befindet, liegt die Gemeinde Habsburg. Habsburg ist eine Rhodungssiedlung, die rundum von Wald umgeben ist.

Zwischen der Aare und dem Birrfeld und nördlich mit Windisch verbunden, liegt die Gemeinde Hausen. Früher waren Landwirtschaft und Weinbau hier vorherrschend, doch heute existieren nur noch wenige Höfe und die Rebenpflanzungen sind ganz verschwunden. 2016 organisierte Hausen die Aargauer Musiktage.

Am westlichen Rand des Birrfelds, im Bezirk Brugg, liegt die Gemeinde Lupfig. Bekannt ist sie vor allem auch durch den Regionalflugplatz Birrfeld, der mit seiner rund 725 Meter langen Flugpiste der wichtigste Flugplatz der Allgemeinen Luftfahrt in der Schweiz ist. Die Gemeinde ist verkehrstechnisch durch die A3 gut eingebunden. Die Firmen Amag und Hiestand sind die bekanntesten Unternehmen der Gemeinde.

Im nördlichsten Zipfel des Bezirk Brugg, angrenzend an den Bezirk Zurzach sowie den Bezirk Laufenburg, inmitten des Tafeljuras zwischen Aare- und Rheintal, liegt die Gemeinde Mandach. 2009 war Mandach Schauplatz der Dreharbeiten zum Kinofilm: Der böse Onkel von Urs Odermatt.

Mönthal liegt in der obersten Mulde der Ampfernhöhe, einem wenig bekannten Juraübergang, der vom Aaretal in das Rheintal führt. Die Gemeinde ist rund sechs Kilometer nordwestlich des Bezirkshauptorts Brugg.

Der Dorfkern liegt auf einer Schotterterrasse an der Reuss. DIe Gemeinde ist in allen Richtungen von Wald umgeben. Prägender Bestandteil des Dorfbildes ist die Mühle, welche im 11. Jahrhundert erbaut wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Pestalozzi schrieb seiner Verlobten einst über Mülligen: "Mülligen gefällt mir unaussprechlich. Diese ersten Stunden fliessen mit einer Ruh vorbei, die keinen Freuden, die ich in Zürich hatte ähnlich. O Teure, hier ist Landleben, Einfalt, Einsamkeit, Stille."

Unweit des Wasserschlosses- dem Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat - liegt die Gemeinde Remigen. Es wird der Rebbau gepflegt und die Gemeinde entwickelte sich vom einstigen Bauerndorf zu einer beliebten Wohngegend.

In einem kleinen Tal zwischen dem Bruggerberg und dem Iberg liegt die Gemeinde Riniken, circa zwei Kilometer nordwestlich von Brugg. Auf dem Gemeindegebiet befindet sich die Ruine Iberg, welche die Überreste der aus dem 11. Jahrhundert stammende Burg Iberg ist.

Rüfenach liegt im Bezirk Brugg, zwei Kilometer nördlich des Bezirkshauptortes. Die Gemeinde besteht aus Rüfenach, Hinterrein und Vorderrein.

Thalheim gehört zum Bezirk Brugg und ist die oberste Gemeinde im Schenkenbergertal. Mit der Ruine Schenkenberg, der Gisliflue und dem Homberg besitzt Thalheim wunderbare Aussichtspunkte, sogar mit Blick bis zu den Alpen. Thalheim hat noch mehr als 30 Landwirte, die unter anderem Thalheimer Wein produzieren.

Veltheim liegt am Ausgang des Schenkenbergertals in der Aareklus zwischen Wildegg und Brugg. Rund eineinhalb Kilometer südlich des Dorfes, auf einem vorspringenden Hügelsporn, steht Schloss Wildenstein, welches sich heute in privater Hand befindet und nur von aussen besichtigt werden kann.

Fünf Kilometer nördlich von Brugg, zwischen dem westlichen Ufer der Aare und dem Osthang des Geissbergs liegt die Gemeinde Villingen. Das Dorf ist auch bekannt als: Dorf der schönen Brunnen, welche unter Denkmalschutz stehen.

Villnachern liegt in einer weiten, offenen Mulde zwischen der Aare und dem Südfuss des Bözbergs. Zahlreiche Gebäude, die um 1600 im spätgotischen Stil errichtet worden sind stehen in Villnachern und das Zehntenhaus ist unter Denkmalschutz der nationalen Kulturgüter.

Zwischen der Aare und der Reuss gelegen ist Windisch Standort der Fachhochschule Nordwestschweiz, des römischen Legionslagers Vindonissa und des Klosters Königsfelden, welches heute als Psychiatrische Klinik genutzt wird. Auf dem Legionärspfad tauchen Besucher in die faszinierende Geschichte des einzigen römischen Legionslagers der Schweiz ein. Insbesondere das Amphitheater und eine Wasserleitung aus dem 1. Jahrhundert, welche in gutem Zustand erhalten geblieben sind, sind sehr sehenswert.

Seit dem 1. januar 2013 bilden die Gemeinden Gallenkirch, Linn, Unter- und Oberbözberg die Gemeinde Bötzberg. Sie liegt auf der Hochebene des Bötzbergpasses. Unter dem Bötzberg ist die Autobahn A3, die das Fricktal mit dem Aaretal verbindet.

Schinznach mit den Ortsteilen Wallbach, Oberflachs und Schinznach-Dorf bildet das Zentrum des Schenkenbergertals. Sie ist die grösste Rebbaugemeinde des Kantons.

Die Gemeinde Böttstein, zweitgrösste Gemeinde im Bezirk Zurzach, liegt im Unteren Aaretal, direkt am Klingnauer Stausee, welcher ein Naturreservat von internationaler Bedeutung ist. Böttstein, Burlen, Eien und Kleindöttingen sind die Dörfer der Gemeinde. Böttstein gibt der Gemeinde den Namen, aber das eigentliche Zentrum ist Kleindöttingen. Eine Sehenswürdigkeit ist die Ölmühle in Böttstein, welche auf Vereinbarung besichtigt werden kann. 1965 begann der Bau des Kernkraftwerks auf der Insel Beznau. Die Stromgesellschaft NOK kaufte dem technischen Stab das Schloss Böttstein als Sitz.

Die Gemeinde besteht aus 2 Ortsteilen, Full und Reuenthal und liegt im Bezirk Zurzach. In Full-Reuenthal befindet sich das Schweizerische Militärmuseum.

Leibstadt feiert 2016 sein 150 jähriges Bestehen. Zwischen Wandfluh und Rhein gelegen gehört Leibstadt zum Bezirk Zurzach. Der grösste Arbeitgeber ist das Kernkraftwerk Leibstadt, welches Strom für 2 Mio Haushalte produziert. Zu den unter Denkmalschutz gestellten Kapellen gehört die Loretokapelle, welche 1987/88 zum zweiten Mal restauriert wurde.

Leuggern liegt im Bezirk Zurzach und bietet mit seinem Naturschutzgebiet in Felsenau und dem Klingnauer Stausee wunderbare Naherholungsgebiete. Einige Besonderheiten wie die kath. Kirche, die Lourdesgrotte, das Schwedenkreuz, das Einhorn in Hettenschwil und die Kapellen in Gippingen und Hettenschwil sind ebenfalls in der Gemeinde Leuggern zu erleben.
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